Gefahr im Netz: Sexualisierte Gewalt gegen Kinder

Im vergangenen Jahr ist die Digitalisierung stark vorangeschritten – auch mit negativen Konsequenzen. So haben Darstellungen, die sexualisierte Gewalt gegen Kinder im Internet zeigen, deutlich zugenommen. Besonders abscheulich sind dabei Live-Übertragungen von sexualisierter Gewalt, die weltweit empfangen werden können und dadurch die Strafverfolgung erschweren. Die deutsche Regierung reagierte auf die wachsende Gefahr aus dem Netz mit einem Gesetz zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder. weiterlesen

Lasst uns mitreden – Kinderarbeit in den Fokus rücken

Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gibt es weltweit 152 Millionen arbeitende Kinder zwischen 5 und 17 Jahren. Fast die Hälfte davon – 73 Millionen – schuften unter ausbeuterischen Bedingungen. Oft gehen sie gefährlichen und unzumutbaren Tätigkeiten nach, etwa in Minen, in Steinbrüchen oder auf Tabakplantagen. Die Vereinten Nationen haben daher 2021 zum Jahr der Abschaffung der Kinderarbeit ausgerufen. Das ist gut! Noch besser ist es, wenn die betroffenen Kinder und Jugendlichen mitreden dürfen. Unsere Kampagnen „Time to Talk“ und „Dialogue Works“ stellen deshalb Partizipation in den Mittelpunkt.

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Referendum: Chile zwischen Hoffnung und Ernüchterung

Gerade einmal anderthalb Monate ist es her – das chilenische Referendum. Knapp 80 Prozent der Wahlberechtigten stimmten damals für die Ausarbeitung einer neuen Verfassung. Für viele Menschen in Chile war das ein intensiver und historischer Moment, voller Hoffnung und Enthusiasmus – mitten in einem von der Pandemie geschwächten Land. Doch der Optimismus der Bevölkerung schlägt langsam um in Ernüchterung. Denn ihnen allen ist klar: Der steilste Teil des Weges steht ihnen noch bevor. weiterlesen

Wer schützt die Kinderrechte in Honduras?

In Honduras stand heute die Überprüfung der menschenrechtlichen Situation im sogenannten UPR-Verfahren der Vereinten Nationen an. Die Menschenrechtslage in dem zentralamerikanischen Land ist besorgniserregend. Vor allem die Jüngsten leiden unter den Auswirkungen von Armut, Gewalt und der Verletzung der Kinderrechte. Deshalb hat unser Partner COIPRODEN zusammen mit Kindern und Jugendlichen Empfehlungen erarbeitet, wie die Situation in Honduras verbessert werden kann. weiterlesen

Räumung des Pikpa-Camps: „Armutszeugnis für die EU“

Der heutige Besuch des griechischen Außenministers in Berlin macht noch einmal deutlich: Die jüngste Räumung des Vorzeige-Camps Pikpa, in dem unser Partner Lesvos Solidarity Geflüchteten eine würdige Unterbringung bot, ist ein weiterer Tiefpunkt der europäischen Migrationspolitik. „Acht Jahre menschenfreundliche Arbeit, für viele bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit – heute morgen ausradiert“, schreibt uns eine freiwillige Helferin noch am selben Tag entsetzt. „Soll nicht mehr gelten, nicht zählen. Gilt aber trotzdem. Zählt trotzdem!“ weiterlesen