Eswatini: Mit Gewalt gegen Demokratie-Anhänger

Ende Juni eskalierten die Pro-Demokratie-Proteste in Eswatini. Die Sicherheitskräfte antworteten mit Gewalt. Die Regierung bagatellisierte, der König schwieg. Die Menschen sind schockiert und aufgebracht, aber hoffen nach wie vor, dass die Proteste einen echten Wandel bewirken können. Die Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) versucht, bei der Wiederherstellung des Friedens im Land zu helfen.

weiterlesen

Lesbos: Aus der Hölle in den Himmel und zurück

Abdul und Rabia (Namen geändert) sind auf der Flucht vor dem Krieg in Afghanistan im Sommer 2019 mit ihren drei Kindern auf Lesbos angekommen. Es dauerte zwei Jahre, bis sie schließlich die Anerkennung als Flüchtlinge erhielten. Während dieser Zeit lebten sie in allen vier Lagern auf der Insel: zuerst in Moria, dann in dem von einer Solidaritätsinitiative organisierten Camp Pikpa, dann im Familienlager Kara Tepe und schließlich im neuen Camp, das nach dem Brand in Moria errichtet wurde.

weiterlesen

Chiles große „Reiñma“: die Familie der Mapuche

Die Mapuche sind die größte indigene Volksgruppe und gleichzeitig ethnische Minderheit in Chile. Aber ihre Rechte werden systematisch missachtet, und sie sind Diskriminierung, Ausgrenzung und Vorurteilen ausgesetzt. Wenig verwunderlich, dass vor allem die in der Großstadt lebenden jüngeren Generationen die eigene Identität zu verleugnen begannen (z.B. durch die Änderung des Namens). Zunehmend verdrängten sie kulturelle Traditionen, Werte und gar die eigene Sprache Mapudungun. Erst seit einigen Jahren besinnen sie sich wieder auf die eigene Kultur und Identität, um sich so gegenseitig zu unterstützen. Gerade in Zeiten der Covid-19-Pandemie ist dies von entscheidender Bedeutung.

weiterlesen