Kinderehe: Frühverheiratung nimmt Mädchen die Zukunft

Vier Mädchen in Schuluniformen auf ihrem Schulweg

Jährlich werden weltweit 12 Millionen Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. Diese Kinderehen haben oft mit Armut und Hunger zu tun – eine verheiratete Tochter bedeutet eine Esserin weniger im elterlichen Haushalt. Oft spielen aber auch Traditionen eine Rolle. Fakt ist, dass sie schädlich für Mädchen und junge Frauen sind. Die Frühverheiratung verhindert ihre persönliche Entwicklung und verletzt ihre Grundrechte auf Bildung, Gesundheit und Sicherheit. weiterlesen

Impfstoffe fair verteilen – gemeinsam gegen das Virus

Als „Erfolg für die Wissenschaft“, aber als „Niederlage für die Solidarität“ beschreibt UN-Generalsekretär António Guterres das aktuelle Desaster um die weltweite Verteilung von Impfdosen. Nach und nach werden die lang ersehnten Impfstoffe gegen COVID-19 zugelassen. Doch die Impfdosen sind knapp und deshalb heiß begehrt. Reiche Länder verhandeln einzeln mit den Pharmakonzernen und sichern sich so den Löwenanteil. Viele ärmere Länder gehen dabei leer aus und haben auf absehbare Zeit keine Chance, ihre Bevölkerung flächendeckend zu impfen. Das verschärft die Hunger- und Bildungskrise, die die Pandemie vielerorts ausgelöst hat, und zerstört die Zukunft abertausender Familien. Von einer globalen Impfgerechtigkeit kann keine Rede sein. Dabei wird uns diese ungleiche Verteilung von Impfstoffen irgendwann allen zum Verhängnis!

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Lasst uns mitreden – Kinderarbeit in den Fokus rücken

Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gibt es weltweit 152 Millionen arbeitende Kinder zwischen 5 und 17 Jahren. Fast die Hälfte davon – 73 Millionen – schuften unter ausbeuterischen Bedingungen. Oft gehen sie gefährlichen und unzumutbaren Tätigkeiten nach, etwa in Minen, in Steinbrüchen oder auf Tabakplantagen. Die Vereinten Nationen haben daher 2021 zum Jahr der Abschaffung der Kinderarbeit ausgerufen. Das ist gut! Noch besser ist es, wenn die betroffenen Kinder und Jugendlichen mitreden dürfen. Unsere Kampagnen „Time to Talk“ und „Dialogue Works“ stellen deshalb Partizipation in den Mittelpunkt.

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Referendum: Chile zwischen Hoffnung und Ernüchterung

Gerade einmal anderthalb Monate ist es her – das chilenische Referendum. Knapp 80 Prozent der Wahlberechtigten stimmten damals für die Ausarbeitung einer neuen Verfassung. Für viele Menschen in Chile war das ein intensiver und historischer Moment, voller Hoffnung und Enthusiasmus – mitten in einem von der Pandemie geschwächten Land. Doch der Optimismus der Bevölkerung schlägt langsam um in Ernüchterung. Denn ihnen allen ist klar: Der steilste Teil des Weges steht ihnen noch bevor. weiterlesen

Wer schützt die Kinderrechte in Honduras?

In Honduras stand heute die Überprüfung der menschenrechtlichen Situation im sogenannten UPR-Verfahren der Vereinten Nationen an. Die Menschenrechtslage in dem zentralamerikanischen Land ist besorgniserregend. Vor allem die Jüngsten leiden unter den Auswirkungen von Armut, Gewalt und der Verletzung der Kinderrechte. Deshalb hat unser Partner COIPRODEN zusammen mit Kindern und Jugendlichen Empfehlungen erarbeitet, wie die Situation in Honduras verbessert werden kann. weiterlesen